Hat er nun einen oder hat er keinen Gipfel, der Schnabelberg? Das Hahnlreithkreuz ist vielen ein Begriff, aber ein Kreuz auf dem Schnabelberggipfel (958m) gab es bis jetzt keines. Dies soll sich nun ändern. Wie kam es dazu?

Mario Magnes, Einsatzleiter der Bergrettung entdeckte 2019 aufgrund des Bezuges der Bergrettung zum Schnabelberg, dass der Schnabelberg an seiner höchsten Erhebung 958m Seehöhe erreicht. Diese Erkenntnis brachte eine neue Perspektive auf den bislang eher unscheinbaren Berg. Im Gespräch mit dem Grundstückseigentümer Fam. Pechgraber- „Oberreithbauer“ kam die Bergrettung WY auf die Idee dort ein Gipfelkreuz zu errichten. Man fand, dass es schade ist, dass diesen Gipfel kein Gipfelkreuz ziert, wo doch sie viele Wanderer, Schitourengeher und MTBer ganz in die Nähe dieses Gipfels kommen. Auf Anfrage beim Landesverband der Bergrettung NÖ, ob eine Gipfelkreuzerrichtung durch die Bergrettung möglich wäre, wurde aus Haftungsgründen abgelehnt. Nach weiteren Recherchen beim Bundesverband der Bergrettung wurde aus diesem Anlass eine österreichweite Versicherung für alle Gipfelkreuze der Bergrettung abgeschlossen. Nun stand nichts mehr der Realisierung im Wege.  Josef Merkinger (Wegereferent AV WY und Lehrer an der HTL) erfuhr bei einem Gespräch von dieser Absicht der Bergrettung. Er könnte in der Schule nachfragen, ob die HTL bereit wäre ein Gipfelkreuz für den Schnabelberg zu fertigen. Dir. Harald Rebhandl war von dieser Idee angetan und so konnte man an die Umsetzung gehen. Dafür braucht man natürlich Techniker –  Lehrer, die sich von dieser Idee begeistern lassen und diese in einen Entwurf umsetzen.   Und so kam es, dass letztes Jahr Schüler und Lehrer der HTL (Georg Kromoser und Nikolaus Frühwirth) im Rahmen eines Workshops im Sommer das Kreuz schmiedeten.  Letzte Woche wurde es am Dienstag, 12.5.26 zum 100-jährigen Bestehen der Bergrettung WY von den Klassen 3BHMBA und 4BHMBA aufgestellt. Die Segnung des Kreuzes wird am 2. Oktober 26 im Rahmen einer Feier stattfinden.