Elektrotechnik - Smart Systems

Schwerpunkt: Smart Systems

Elektrotechnik in Kombination mit Informationstechnik – die Technologien der Zukunft

Smartphone, Smart-Home, Smart-Kitchen, Smartcard, Smart-Factory, …

Was wäre die Elektrotechnik ohne Smart Systems? Was wäre die Digitalisierung ohne Elektrotechnik?

Die Abteilung Elektrotechnik ist nicht von gestern, sondern bildet heute die Techniker von morgen aus. Smart – pfiffig, geschickt, raffiniert, schlau und routiniert –  das sind unsere Schüler!

Elektrotechnik und Informationstechnik – die Idealkombination

Ein Leben ohne Elektrotechnik ist heute nicht mehr vorstellbar. Was liegt also näher, als sich mit der breiten Palette der Elektrotechnik intensiver zu beschäftigen? Elektrotechnik kann vieles, ergänzt um die Möglichkeiten der Informationstechnik wird es dann so richtig spannend. Dann stehen wir mitten im modernen Alltag. Teilweise hat er ja auch schon Einzug in unser Leben gehalten, und wir bekommen intelligente Telefone (Smartphone), intelligente Häuser (Smart-Home) und Küchen (Smart-Kitchen), intelligente Maschinen und Fabriken (Smart-Factory, Industrie 4.0), intelligente Stromnetze (Smart-Grid) und vieles mehr. Das ist nur möglich, wenn die Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik eine Einheit bilden. Ab sofort gibt österreichweit einmalig die Möglichkeit diese Kombination an der HTL Waidhofen im Schwerpunkt „Smart Systems“ zu lernen. Zu den Inhalten der Elektrotechnik kommt ein großer Anteil an Informationstechnik dazu.

3D-Druck bietet viele Möglichkeiten für Elektrotechniker

Durch die Möglichkeiten des 3D-Drucks ergeben sich für die Elektrotechniker viele Möglichkeiten, diverse Projekte auch gleich umzusetzen, ohne Einzelteile für Gehäuse oder Ähnliches aufwendig fertigen zu müssen.

Technisches Know-how

Die zukünftigen Elektrotechnik-Ingenieure sind durch Fachkenntnisse, die sie in den folgenden Unterrichtsgegenständen erlangen, für die beruflichen Anforderungen der Zukunft bestens gerüstet:

  • Fachspezifische Informationstechnik: Mikrocontroller und Mikroprozessor-Programmierung, Steuerungsprogrammierung, Feldbussysteme, Netzwerke, Industrie 4.0, Internet der Dinge, 
  • Softwareengineering und Netzwerke: Planung und Vernetzung von Rechnersystemen, Internetdienste, App-Programmierung, Web-Programmierung, Industrie 4.0, …
  • Automatisierungstechnik: SPS-Programmierung, Sensorik und Aktorik, Regelungstechnik
  • Energiesysteme: Energieerzeugung einschließlich alternativer Energieträger (Photovoltaik, Wasserstoff, Wind,…), Energieverteilung und -übertragung, intelligente Elektroinstallation (Smart Home), Licht- und Beleuchtungstechnik, …
  • Antriebstechnik: Antriebsmotoren, komplette Antriebssysteme für Industrie, Gewerbe und Verkehr, …
  • Industrieelektronik: Analoge und digitale elektronische Schaltungsentwicklung, Leiterplattenentwicklung, Simulation
  • Computergestützte Projektentwicklung: Vertiefung und Anwendung des theoretischen Wissens in Form von Projekten – teilweise auch nach eigener Wahl
  • Elektrowerkstätten und Elektrolabors: elektrotechnische Fertigungsverfahren, Leiterplattenbau, Computerwerkstätte, Netzwerkübungen, Elektroinstallation, Photovoltaik, SPS-Programmierung, …

Karrierechancen

Auf Grund der breit gefächerten Ausbildung – grundlegende Elektrotechnikkenntnisse verbunden mit der Informatik und Netzwerktechnik – bieten sich vielfältige Berufs- und Karrieremöglichkeiten wie:

  • Automatisierungstechniker/in
  • Elektronikentwickler/in
  • Softwareentwickler/in
  • Netzwerktechniker/in
  • Anlagen- und Antriebstechniker/in
  • Webentwickler/in
  • Projektleiter/in
  • Instandhaltungs- und Servicetechniker/in
  • Selbstständigkeit/Firmengründung

Diplomarbeit

Dünnglas-Biegeprüfstand

Die drei Diplomanden Lukas Dobrovits, Daniel Haselmayr und Thomas Zehetner entwickelten einen Biegeprüfstand, der Gläser jeder Art mit einer Größe von 200×200 mm bis 1100×360 mm und einer Dicke von 0,5 mm bis 3 mm brechen und vermessen kann. Dies stellt ein komplett neuartiges und noch nie da gewesenes Prüfverfahren dar, welches den statischen Nachweis für Anwendungen von Dünnglas im Bauwesen revolutioniert. Betreut wurde das Projekt von Prof. Dipl.-Ing. Gerald Pracherstorfer und einem Team der Firma LiSEC Austria GmbH. 

Die Diplomanden selbst, waren für die gesamte Softwareauswertung zuständig. Ziel war es, den genauen Bruchzeitpunkt des eingespannten Glases zu erkennen, um das Bruchbild sowie den minimalen Biegeradius zum Bruchzeitpunkt auswerten zu können. Um dies zu erreichen, wurde der Bruchzeitpunkt mittels einer zuvor ausgewählten Highspeed-Kamera festgehalten. Dazu entwarfen die Schüler einen Algorithmus zur Brucherkennung und implementierten diesen unter Einsatz der grafischen Entwicklungsumgebung LabVIEW. Bevor der Biegevorgang gestartet werden kann, muss mit einer speziellen Highspeed-Kamera und einer eigens dafür entwickelten Software, die Höhe des Glases sowie die Dicke mit einem zuvor sorgfältig ausgewählten Dickensensor, ermittelt werden. Mithilfe des Biegeradius und der Glasdicke lässt sich die beim Biegevorgang resultierende Spannung exakt berechnen. Sämtliche Prozessdaten werden dabei in einem Excel-File protokolliert. 

Der Prüfstand wird im Grazer Science Tower von FH-Prof. DI Dr. Jürgen Neugebauer, Lehrender am Institut Bauplanung und Bauwirtschaft und Leiter des Josef Ressel Zentrums, eingesetzt. Dieser zeigte sich beeindruckt: “Eine wirklich tolle Leistung der Schüler, ich bin begeistert. Meine Erwartungen wurden um ein Vielfaches übertroffen“! 

Stundentafel

Workshop der 1AHET - 2018

AV Dipl.-Ing. Johannes Haidler

Ich bin stolz auf die Schüler der Abteilung Elektrotechnik. Viele angehende Elektrotechnik-Ingenieure zeigen im Unterricht und bei den abschließenden Diplomarbeiten ausgezeichnete Leistungen.
Viele Diplomarbeiten, die übrigens von den Schülern frei gewählt werden können, werden im Bereich „Smart Systems“ absolviert. Bedienung mit Smartphone oder Tablet und App-Programmierung sind bei ETEC-Diplomarbeiten keine Seltenheit. Das Internet der Dinge ist bei uns Realität. Ich bin davon überzeugt, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben, da nicht nur die Industrie unsere Absolventen für die Herausforderungen von Industrie 4.0 braucht, sondern das Interesse für smarte Systeme auch bei den Schülern sehr groß ist. Die hohe Qualität der Ausbildung zeigte sich unter anderem bei den Wettbewerben, wo die Elektrotechniker auch im letzten Jahr wieder sehr erfolgreich unterwegs waren.
Die vierte industrielle Revolution „Industrie 4.0“ bringt für die zukünftigen Arbeitsprozesse gravierende Änderungen mit sich. Daher ist es wichtig, dass unsere Absolventen vorne mit dabei sind. Wir haben mit der schulautonomen Lehrplan-Anpassung „Smart Systems“ entsprechend darauf reagiert und bereiten die zukünftigen Elektrotechniker auf dieses wichtige Zukunftsthema vor.
Mit dem Labor für Erneuerbare Energien, wo wir zwei Anlagen zum Zwischenspeichern der im Moment nicht benötigten Energie haben, bilden wir unsere Schüler auch im Bereich der umweltfreundlichen Energieerzeugung am neuesten Stand der Technik aus.

Absolventinnen und Absolventen vom Schuljahr 2017/18

News: Absolventen

Absolventinnen und Absolventen vom Schuljahr 2017/18

News: Absolventen

Elektrotechniker werden zu Dünnglasspezialisten

News: Berichte

Elektrotechniker werden zu Dünnglasspezialisten

News: Berichte

Neue Kraus&Naimer Schaltgeräte für die HTL

News: Berichte

Neue Kraus&Naimer Schaltgeräte für die HTL

News: Berichte

Schulbeginn: 3. September

schulautonom freie Tage Schuljahr 2018/19:
29. bis 31.10. / 16.11. und 31.5.

Alle Termine (PDF-Ansicht)
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