Herzlich willkommen bei den Wirtschaftsingenieuren!

Wir Wirtschaftsingenieure sind Techniker/innen mit breitem Maschinenbau Grundwissen und fundierten Wirtschaftskenntnissen. Wirtschaftsingenieure sind in der Berufswelt gefragt. Unsere Aufgaben liegen überall dort, wo technisches und kaufmännisches Denken verlangt wird. Wir werden aufgrund unserer Ausbildung in der gesamten Wertschöpfungskette eines Unternehmens eingesetzt. Denn Wirtschaftsingenieure sind

Teamfähig und offen für neue Ideen

Und was das genau bedeutet erzählen euch am besten unsere Schülerinnen und Schüler:

Zukunftsorientiert

Die Ausbildung der Wirtschaftsingenieure ist zukunftsorientiert und ruht auf mehreren Säulen. Auf dem Weg zur Reifeprüfung vermittelt unser engagiertes Lehrerteam in einem familiären Lern- und Arbeitsumfeld technisches und wirtschaftliches Know
how in unseren Ausbildungsschwerpunkten Technik, Maschinenbau, Wirtschaft und Fachpraxis.

Ausbildungsschwerpunkte

Schwerpunkt Technik-Maschinenbau:

  • Werkstoff- und Fertigungstechnik:
    Um die Attraktivität der Waidhofner Wirtschaftsingenieure für die regionalen Leitbetriebe zu erhöhen, wurde hier schulautonom ein Schwerpunkt gesetzt: Moderne Werkstofftechnologien und Fertigungsverfahren, Werkzeug- und     Vorrichtungsbau.       
  • Konstruktion und Berechnung:
    Einfache Bauteile bis hin zu komplexen Maschinen werden mithilfe moderner Software konstruiert, berechnet, designt und auch auf Wirtschaftlichkeit überprüft.
  • Maschinen, Anlagen, Automatisierung:
    Energiemanagement, Umwelttechnik, Fördertechnik, Transportlogistik

Schwerpunkt Wirtschaft:

  • Betriebstechnik:
    Arbeitsvorbereitung und Produktionsplanung, Qualitätsmanagement, Materialwirtschaft, Kostenrechnung, Organisation, Betriebsstättenplanung, Projektmanagement, Investitionsbewertung
  • Unternehmensführung und Wirtschaftsrecht:
    Unternehmensführung, Arbeitsrecht, Vertragsrecht, Personalmanagement, betriebliches Rechnungswesen, Finanzierung, Marketing
  • EDV-Ausbildung:
    Anwendungsprogramme, Datenbanken, ERP-Systeme, Netzwerktechnik

Schwerpunkt Fachpraxis:

  • Werkstätte:
    Grundlegende handwerkliche Ausbildung bis hin zur CNC-gestützten Fertigung
  • Laboratorien:
    Betriebstechnik, Werkstoffprüfung, Maschinenkunde, Designlabor, Steuer- und Regelungstechnik, Virtual-Reality-Labor, Produktentwicklung
  • Junior Companies:
    Schüler/innen gründen und führen ein reales Unternehmen
  • Diplomarbeiten:
    In Zusammenarbeit mit Unternehmen der Wirtschaftsregion Mostviertel werden Projekte wie z.B. die Standardisierung von Nadelprägern für die Fa. Georg Fischer GmbH & Co KG durchgeführt.

Karrierechancen

Die Wirtschaftsingenieure sind Allrounder mit einer praxisnahen technischen und wirtschaftlichen Ausbildung und daher breit gefächert einsetzbar als:

  • Konstrukteur/in und Arbeitsplaner/in
  • technische/r Ein- und Verkäufer/in
  • Werkstofftechnologe/-technologin
  • Projektmanager/in
  • Produktions- und Betriebsmanager/in
  • Assistent/in der Geschäftsführung
  • Netzwerkadministrator/in und Qualitätsverantwortliche/r
  • selbstständige/r Unternehmer/in

Wenn du jetzt genau wissen willst, welche Aufgaben Wirtschaftsingenieure in einem Unternehmen haben, dann schau‘ dir einfach den nachfolgenden Film an.

Diplomarbeiten

Im Rahmen ihrer Diplomarbeit „Optimierung eines Trokars für die minimal invasive Chirurgie“ entwickelten die beiden Diplomandinnen Laura Brunthaler und Laura Neuhauser (5AHWIM) in Zusammenarbeit mit dem Landesklinikum Waidhofen einen Trokar Prototyp für die Chirurgie mit portablem Bildschirm und Bildschirmaufbau. Ein Trokar ist ein Stift, mit dem ein Zugang zu einer Körperhöhle geschaffen und offengehalten wird, damit der Chirurg danach ein Endoskop einsetzen kann. Der neue Trokar ist leichter zu bedienen als übliche Geräte im Operationssaal, und der Bildschirm erlaubt dem Chirurgen schon beim Einführen direkte Sicht. Beim Mostviertler Innovationspreis wurden die beiden Wirtschaftsingenieurinnen für ihre Arbeit ausgezeichnet und belegten den 3. Platz.

Junior Company Wirtschaftsingenieure als Unternehmer

Im Rahmen von Junior Companies schlüpfen unsere Schülerinnen und Schüler im 4. Jahrgang in die Rolle von Unternehmern. Von der Idee weg bis zum fertigen Produkt sind unternehmerisches Denken und Handeln gefordert. Die Schülerteams starten mit Konstruktion und Design, kümmern sich um Einkauf, Produktion und Verkauf, entwickeln Marketingkonzepte und erstellen Businesspläne… der Kreativität sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Das selbstständige Arbeiten im Team erlaubt eine offene Lernform und Freiräume im Unterricht, steigert die Selbst- und Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler und ermöglicht so ihre persönliche Entfaltung. Der Einsatz moderner Unterrichtsmedien in Kombination mit üblicher Industriesoftware versteht sich von selbst. Dass die in den Junior Companies erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse sich in der Praxis bezahlt machen, zeigen unsere erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen auf eindrucksvolle Weise Eine von mehreren erfolgreichen Junior Companies schaffte es 2019 mit einem Beitrag und einer kurzen Dokumentation in den Wirtschaftsteil des Kurier.

Stundentafel

Die nachfolgende Stundentafel zeigt dir übersichtlich, welche Gegenstände in welchem Jahrgang und mit wie vielen Stunden pro Wochen auf dich zukommen. In den ersten beiden Jahrgängen vermitteln wir Allgemeinbildung und die Grundlagen in Technik und Wirtschaft. Im dritten Jahrgang vertiefen wir unsere technischen und kaufmännischen Kenntnisse und Fähigkeiten.
Im vierten Jahrgang schlüpfen unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen von Junior Companies in die Rolle eines Unternehmers. Von der Idee weg bis zum fertigen Produkt sind unternehmerisches Denken und Handeln gefordert.
Im fünften Jahrgang arbeiten unsere Schülerinnen und Schüler bei Diplomarbeiten mit Partnerunternehmen des Wirtschaftsraum Mostviertel an interessanten Projekten.

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Zukünftige Wirtschaftsingenieure mit ausgezeichneten Berufschancen
Das Arbeiten in kleinen Teams macht Spaß.
Ein lebendiger praxisorientierter Unterricht mit Professor Gussmack

Absolventeninterview mit Ing. Lukas Scherzenlehner

Ing. Lukas Scherzenlehner, Absolvent der Höheren Abteilung für Wirtschaftsingenieure Maschinenbau 2009, Business Angel, Hauptaktionär und Vorstand bei CLEEN Energy AG

Welche Erinnerungen haben Sie an Ihre Schulzeit in der HTL Waidhofen?

Wenn ich auf meine Schulzeit in der HTL Waidhofen zurückblicke, dann erinnere ich mich vor allem an die vielen
schönen Momente, eine Menge Spaß, aber auch an anstrengende, herausfordernde Zeiten. Besonders die zum damaligen Zeitpunkt für mich schwierigen Fächer haben mich auch sehr viel Energie und Anstrengung gekostet. Heute kann ich allerdings sagen, dass meine Schulzeit eine durchaus unbeschwerte und leichte Zeit in meinem Leben gewesen ist und ich gerne daran zurückdenke.

Wie war Ihr beruflicher Werdegang nach der HTL Matura?

Gefallen an dem Entrepreneurship habe ich im Zuge meiner Diplomarbeit 2009 an der HTL Waidhofen gefunden. Damals habe ich auch mein erstes eigenes Unternehmen gegründet. Im Laufe der letzten 13 Jahre habe ich schließlich 10 weitere Unternehmen mit aufgebaut. Ich habe dabei viele meiner Geschäftsideen verfolgt, die zu einem Teil sehr erfolgreich umgesetzt werden konnten. Seit einigen Jahren bin ich nun auch als Business Angel tätig, um Jungunternehmer bei ihrer Gründungsphase zu unterstützen. In Summe halte ich derzeit dabei direkt sowie indirekt 35 Unternehmensbeteiligungen. Aktuell bin ich Vorstand der CLEEN Energy AG und dabei Geschäftsführer von 4 Tochtergesellschaften. Meine persönliche Mission dabei ist es, heute und in Zukunft einen größtmöglichen Teil zur Energiewende und zur Erreichung der Klimaziele
beizutragen.

Würden Sie Jugendlichen von heute empfehlen, die HTL Waidhofen zu besuchen? Warum?

Definitiv ja! Die HTL Waidhofen bietet jungen Menschen einen einzigartigen Einblick in sehr viele verschiedene interessante
Themengebiete. Vor allem bietet diese Schule die Möglichkeit, die aus meiner heutigen Perspektive wichtigsten Skills zu erlernen: nämlich Probleme zu analysieren und anschließend effizient zu lösen. „Man muss nicht alles selbst wissen, nur wissen, wen man fragen muss oder wo man nachschauen soll.“ (Eckhard Gussmack)

Welche Erwartungen werden von Industrie und Wirtschaft an HTL Absolventinnen und Absolventen gestellt?

Speziell in unserem Unternehmen ist die Kombination von Technik und wirtschaftlichem Verständnis von hoher Relevanz. In der heutigen Zeit reicht die technisch perfekte Lösung allein nicht mehr aus. Ein ökonomisches Verständnis, Sensibilität für Kosten sowie ein strategisches Denken sind mindestens genauso relevant 

Wordrap

Als Schüler war ich … bestimmt kein einfacher Fall.
Heute bin ich… Entrepreneur und hochmotiviert, meinen Teil zur Energiewende beizutragen.
Technik… kann die Welt positiv verändern.

AV Dipl.-Ing. Gerhard Pölzgutter

Zukunftsgerechte Berufsausbildung!

Wir leben in einer der aufregendsten Epochen der Geschichte, mit den großen globalen Herausforderungen der nächsten Jahre wie z.B. Digitalisierung, globaler Umweltschutz, Umgang mit den Ressourcen. Unsere Schülerinnen und Schüler werden in Berufen arbeiten, die es jetzt in dieser Form noch nicht gibt.
Wirtschaftsingenieure sind Allrounder, Generalisten mit einer fundierten Allgemeinbildung, einer praxisnahen und auf die Bedürfnisse der Industrie abgestimmten technischen und wirtschaftlichen Ausbildung. Um für das zukünftige Berufsleben gut gerüstet zu sein, sind neben einer guten Ausbildung Schlüsselqualifikationen, wie z.B. kritisches Denken, unternehmerisches Denken, Kommunikationsfähigkeit, Kreativität, Neugier, Teamfähigkeit usw. gefragt.

Ein Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit besteht darin, diese Schlüsselqualifikationen zu fördern und auch einzufordern. Sämtliche Geschäftsprozesse – von der Produktentwicklung (hier werden die modernen Technologien der Fertigung eingesetzt) über Einkauf und Produktion bis hin zu Marketing und Verkauf – werden in den Juniorfirmen im 4. Jahrgang abgebildet und intensiv erlebt. Die zukunftsorientierte Ausstattung unserer neuen WING Labors ermöglicht es uns, unseren Schülern jetzt schon einen Blick in Richtung ihres künftigen Arbeitsalltages zu geben.

Bei all der Technik und Wirtschaft, die unterrichtet wird, ist es mir persönlich ein großes Anliegen, nie das Wichtigste aus den Augen zu verlieren – nämlich unsere Schülerinnen und Schüler – ihre Persönlichkeiten und Stärken zu fördern und Neues zuzulassen.

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